Bergisches Land und Autokino

Hallo,

gestern war für Uli und mich ein ereignisreicher Tag. Wir haben unsere erste Motorradtour des Jahres unternommen 🙂  Vorher war irgendwie nie Zeit oder das Wetter schlecht oder eine Hochzeit oder sonst was.

Nachdem wir nun endlich Zeit hatten und das Wetter passte, baute sich aber das nächste Hindernis auf. Wie kommen wir nur in die Klamotten!? Irgendwie haben die Ledersachen die Angewohnheit, immer über die kalte Jahreszeit einzulaufen. Nie passt es, wie es noch in der letzten Saison gepasst hat. Das muss an den kleinen niedlichen Tieren namens Kalorien liegen. Nach ca. einer halben Stunde waren wir dann aber doch soweit.

So konnten wir nun also von Geldern aus starten. Die letzten Jahre hatte ich das Motorrad in Verden stehen, so dass dies nun unsere erste Tour von Geldern aus war. Wir hatten uns für eine Tour ins Bergische Land entschieden. Die Anfahrt ins Bergische Land ging erst noch durch Städte und über Autobahnen. Zwei Sachen, die mit dem Motorrad gar keinen Spaß machen.

Dafür entschädigte dann die eigentliche Tour durchs Bergische Land. Das Bergische Land bietet reizvolle kleine, kurvenreiche Sträßchen, die zum Kurvenwetzen geradezu einladen. Das Schöne ist, dass es dafür nicht mal viel Tempo braucht, sondern man sich immer im legalen Bereich der StVO aufhält. So wurden aus geplanten drei Stunden fast fünf Stunden.

Nachdem wir dann also um 18 Uhr wieder in Geldern waren, bekam Uli auch schon eine WhatsApp Nachricht von einer Freundin. Ob wir denn heute nicht noch Lust hätten, mit ihr und ihrem Freund nach Essen ins Autokino zu fahren. Uli und ich waren vor einigen Jahren während unseres Florida-Urlaubs in einem Autokino. Da es uns gefallen hatte, entschlossen wir trotz der langen Tour zuzusagen.

Das Essener Autokino befindet sich in direkter Nachbarschaft zum Stadion von Rot-Weiss-Essen. Der Eintritt ist mit acht Euro pro Person für einen Samstagabend günstig. Es gilt ja eben byos (bring your own seat) 🙂 Aber wie wir festgestellt haben, macht genau das die Sache sehr angenehm. Es gibt keine nervigen Sitznachbarn, die mit Chips, Popcorn oder sonstwie Krach machen. Auch muss ich mir nicht mit irgendwem den Getränkehalter teilen. Außerdem sitzt es sich im Auto viel bequemer als im Kinosessel: mann kann seine Beine ausstrecken und frau kann ihre Decke mitnehmen und sich drunter kuscheln. Und zu guter letzt meckert keiner, wenn man seine eigenen Getränke und Snacks mitbringt. Macht das mal in einem „normalen“ Kino. Und falls man was vergessen hat oder der große Hunger überkommt einen, gibt es eine Snackbar, in der auch Hamburger, Pommes usw. serviert werden.

Alles in allem hat uns das Autokino sehr gut gefallen, so dass wir bestimmt nicht das letzte Mal dort waren.

Ach ja, der Film. Gestern lief Independence Day – Wiederkehr. Es ist ein typischer Emmerich-Action Blockbuster. Sprich: die Welt wird in großformatigen Actionszenen in Schutt und Asche gelegt und die Handlung spielt die zweite Geige. Für einen entspannten Samstagabend aber genau das Richtige.

Noch drei Tipps für euren (ersten) Autokinobesuch:

  • Macht Euch mit der Lichtsteuerung eures Autos vertraut. Nichts ist nerviger, als wenn der Vordermann die ganze Zeit die Rücklichter/Bremslichter an hat oder der Hintermann sein Tagfahrlicht.
  • Macht Eure Windschutzscheibe sauber, sonst wird das Ganze nichts mit HD.
  • Fahrt nicht über die Parkplätze, sondern nutzt die Wege. Über den Parkplatz setzt Eurer Auto ganz schnell auf, wenn es nicht gerade ein Unimog ist.

Liebe Grüße
Timon

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Ein Kommentar zu „Bergisches Land und Autokino

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